Holthausen

Ursprünglich war Grafenwald ein Teil der Bauernschaft
Holthausen mit einigen wenigen Gehöften.
1240 tritt das Gebiet des heutigen Grafenwald zwar
zum ersten Mal ins Licht der Geschichte:
auf dem Gut Deffth, das im Gebiet der heutigen Straße
„Sensenfeld“ lag, siedelte sich ein Frauenkloster
des Zisterzienserordens an. Erst 1823 taucht
„Grafenwald“ als eine Bezeichnung für den südlichen
Teil Holthausens im Kirchhellener Urkataster auf.
Denn der stark bewaldete Teil des Bezirks Holthausen
mit dem ursprünglichen Namen Voss-Sundern war
Merveldt und Nesselrode gegangen.
So begann man in der Bevölkerung vom „Wald des Grafen“
zu sprechen.